Druckgussverfahren

Startseite 9 Druckgießen

Druckguss Einführung

Druckguss ist ein hochpräzises, hocheffizientes Metallumformungsverfahren. Sein Grundprinzip besteht darin, dass geschmolzenes Metall (z. B. Aluminium- oder Zinklegierungen) unter hohem Druck und mit hoher Geschwindigkeit in einen präzise gestalteten Formhohlraum gespritzt wird. Nachdem das Metall abgekühlt und erstarrt ist, wird die Form geöffnet, um das Gussteil zu erhalten.

Dieses Verfahren ist in der Automobil-, Elektronik-, Haushaltsgeräte- und Industrieausrüstungsindustrie weit verbreitet und eignet sich besonders für die Massenproduktion von Metallteilen mit komplexen Strukturen und hohen Anforderungen an die Maßhaltigkeit.

die casting process

Druckgussverfahren

Das Kernstück des Druckgusses ist die Massenproduktion von hochpräzisen Metallteilen durch einen geschlossenen Kreislauf von “Formschluss → Metallschmelze → Hochdruckeinspritzung → Abkühlung und Erstarrung → Entformung und Nachbearbeitung”.Auf der Grundlage der Präzisionsformgebung ist die Hochdruck- und Hochgeschwindigkeitseinspritzung das Herzstück, und die Abkühlung und Nachbearbeitung gewährleisten Genauigkeit und Leistung. Der gesamte Prozess dreht sich um “Chargenstabilität und Fehlerkontrolle”.

Suijin Machinery bietet Standard-Prozessabläufe für die industrielle Großserienfertigung und gleichzeitig optimierte Lösungen für die kundenspezifische Fertigung in Kleinserien.

Schritt 1: Konstruktion und Herstellung von Formen

Das Herzstück des Druckgusses ist die Form; dieser Schritt wirkt sich direkt auf die Gießgenauigkeit, die Produktionseffizienz und die Lebensdauer der Form aus.

1. Entwurfsphase:

  • Eingaben: 3D-Produktzeichnungen (Toleranzen, Wandstärke und Oberflächenanforderungen müssen klar definiert sein), Materialeigenschaften (z. B. Fließfähigkeit von Aluminiumlegierungen).
  • Konstruktion Inhalt: Hohlraum (Nachbildung der Produktform), Anschnittsystem (Führung des geschmolzenen Metalls für eine gleichmäßige Füllung), Entlüftungssystem (Ausstoßen von Luft aus dem Hohlraum zur Vermeidung von Porosität), Ausstoßmechanismus (Gewährleistung einer reibungslosen Entformung), Kühlkanäle (Steuerung der Formtemperatur für eine gleichmäßige Kühlung).
  • Wichtigste Anforderungen: Wandstärke ≥ 0,5 mm (Vermeidung von unvollständiger Füllung), abgerundete Ecken (Vermeidung von Spannungskonzentration), Entlüftungsrillenbreite 0,1-0,2 mm (Vermeidung von Überlaufen von geschmolzenem Metall).

2. Herstellungsphase:

  • Werkstoffe: Für den Formhohlraum wird hochfester Warmarbeitsstahl (z. B. H13, SKD61) verwendet, der hitzebeständig und verschleißfest ist.
  • Ausrüstung für die Bearbeitung: CNC-Bearbeitungszentrum (Grobbearbeitung von Hohlräumen), EDM (Fertigbearbeitung von Hohlräumen, Genauigkeit bis zu ±0,005mm), Drahtschneiden (Bearbeitung komplexer Strukturen), Polieren (Hohlraumoberfläche Ra≤1,6μm, Verbesserung der Oberflächenqualität von Gussteilen).
  • Versuchsproduktion und -überprüfung: Nach Abschluss der Formherstellung wird eine Versuchsproduktion in kleinen Stückzahlen durchgeführt, um die Gussabmessungen, Oberflächenfehler und die Entformbarkeit zu prüfen und die Formparameter anzupassen (z. B. Änderung des Anschnittsystems und Optimierung der Kühlkanäle).

Schritt 2: Metallschmelze

Die Umwandlung von metallischen Rohstoffen in eine flüssige Metallschmelze mit “guter Fließfähigkeit, gleichmäßiger Zusammensetzung und ohne Verunreinigungen” ist die Grundlage des Druckgusses.

1. Vorbereitung des Rohmaterials:

  • Wichtigste Werkstoffe: Aluminiumlegierungen (ADC12, A380), Zinklegierungen (ZAMAK 3, ZAMAK 5), Magnesiumlegierungen (AZ91D), Kupferlegierungen (CuZn38).
  • Auswuchten: Mischen von reinen Metallbarren (z. B. Aluminiumbarren, Zinkbarren), recycelten Gussabfällen (≤30%, um die Ansammlung von Verunreinigungen zu vermeiden) und Legierungszusätzen (z. B. Zugabe von Silizium zu Aluminiumlegierungen zur Verbesserung der Fließfähigkeit) in einem bestimmten Verhältnis.

2. Schmelzverfahren:

  • Ausstattung: “Integrierter Ofen” (verbunden mit der Einspritzkammer) für den Warmkammerdruckguss; “Unabhängiger Tiegelofen” für den Kaltkammerdruckguss.
  • Temperaturkontrolle: Aluminiumlegierung (Schmelztemperatur 680-720℃, Haltetemperatur 650-680℃); Zinklegierung (Schmelztemperatur 430-450℃, Haltetemperatur 410-430℃); Magnesiumlegierung (Schmelztemperatur 680-700℃, Haltetemperatur 650-670℃); Kupferlegierung (Schmelztemperatur 950-1000℃, Haltetemperatur 900-950℃).
  • Raffinationsbehandlung: Zugabe von Läutermitteln (z. B. Hexachlorethan für Aluminiumlegierungen), um Gase (Wasserstoff) und Verunreinigungen (Oxidschlacke) aus dem geschmolzenen Metall zu entfernen. Lassen Sie es 10-20 Minuten stehen, um die Reinheit des geschmolzenen Metalls zu gewährleisten.

Schritt 3: Spritzgießen

Das Einspritzen von geschmolzenem Metall in den Formhohlraum ist ein entscheidender Schritt, der die Dichte und Präzision des Gussteils bestimmt. Es gibt zwei Hauptverfahren: Warmkammer-Druckguss und Kaltkammer-Druckguss.

1. Warmkammer-Druckguss

  • Der Warmkammerdruckguss ist ein Druckgussverfahren, bei dem die Einspritzkammer direkt mit dem Ofen verbunden ist. Niedrigschmelzendes Metall (z. B. Zinklegierungen und einige Magnesiumlegierungen) wird im Ofen kontinuierlich auf hoher Temperatur gehalten und schnell durch die Einspritzstange eingezogen und dann mit einem Druck von 10-50 MPa in den Formhohlraum eingespritzt.
  • Sie hat Vorteile wie eine kurze Zykluszeit (5-15 Sekunden/Stück), einen hohen Automatisierungsgrad und eine einfache Bedienung, so dass sie sich für die Massenproduktion von kleinen, dünnwandigen und einfach strukturierten Gussteilen (z. B. Geräte- und Spielzeugteile) eignet.

2. Kaltkammer-Druckguß

  • Beim Kaltkammerdruckguss ist die Einspritzkammer unabhängig vom Ofen. Hochschmelzende Metallschmelzen (z. B. Aluminium-, Kupfer- und Magnesiumlegierungen) müssen manuell oder mit einem Roboterarm in die Einspritzkammer befördert werden. Dann wird es segmentiert eingespritzt (langsames Füllen, Hochgeschwindigkeitsspritzen mit 10-50 m/s) und bei 50-150 MPa hochdruckgeformt.
  • Obwohl die Zykluszeit länger ist (15-60 Sekunden/Stück) und die Anlageninvestition größer ist, eignet sie sich für ein breiteres Spektrum an verwendbaren Materialien und erzeugt Gussteile mit höherer Festigkeit und Maßgenauigkeit. Es eignet sich besser für die Herstellung großer, komplexer und hochfester Teile (z. B. Motorblöcke für Kraftfahrzeuge und Halterungen für Industrieanlagen).

Schritt 4: Abkühlung und Verfestigung

Das geschmolzene Metall kühlt ab und erstarrt im Formhohlraum zu einem Gussstück. Die Abkühlgeschwindigkeit wirkt sich direkt auf das Gefüge und die Fehler (Lunker, Risse) des Gussteils aus.

  • Methode der Kühlung: Kühlwasser (oder Wärmeträgeröl) wird durch Kühlkanäle in der Form zirkuliert, um die Formtemperatur in einem angemessenen Bereich zu halten (180-250℃ für Druckgussformen aus Aluminiumlegierungen, 120-180℃ für Zinklegierungen).
  • Abkühlzeit: Wird auf der Grundlage der Wandstärke des Gussteils berechnet. Die Formel lautet: Abkühlzeit (Sekunden) = Maximale Gusswanddicke (mm) × 1,5-2,5 (Koeffizient, angepasst an die verschiedenen Materialien).
  • Schlüsselkontrollen: Die Abkühlungsgeschwindigkeit muss gleichmäßig sein, wobei eine örtlich zu schnelle Abkühlung (die zu Rissen führt) oder eine zu langsame Abkühlung (die zu Lunkern und Porosität führt) vermieden werden muss. Komplexe Gussteile erfordern zonierte Kühlkanäle mit verstärkter Kühlung für Schlüsselbereiche (wie dickwandige Abschnitte).

Schritt 5: Entformen

Nach dem Abkühlen die Form öffnen und das Gussteil herausnehmen, ohne es zu verformen oder zu beschädigen.

  • Trennen der Form: Der Verriegelungsmechanismus der Form löst sich und trennt die bewegliche Form von der festen Form (Trenngeschwindigkeit 5-10 mm/s, Vermeidung von Stößen).
  • Ausstoßen des Gussteils: Der Auswerfmechanismus (Auswerfstifte, Auswerfstangen) übt eine gleichmäßige Kraft aus, um das Gussteil aus dem Hohlraum auszuwerfen (Auswerfgeschwindigkeit 2-5 mm/s, ohne die Gussoberfläche zu beschädigen).
  • Entnahmeverfahren:Warmkammer-Druckguss (kleine Teile): Automatisierter Entnahmearm (Zykluszeit 5-15 Sekunden), hohe Effizienz;Kaltkammer-Druckguss (große Teile): Roboterarm in Verbindung mit Vakuumsaugern oder Klammern zur Entnahme des Gussteils, um Verformungen durch manuelle Handhabung zu vermeiden.

Schritt 6: Nachbearbeitung

Verbesserung der Gusspräzision und des Aussehens, um den Anforderungen der Verwendung gerecht zu werden. Nach der Entformung muss überschüssiges Material entfernt, Fehler korrigiert und die Oberfläche optimiert werden.

Schritt 7: Prüfung der Qualität

Durch die mehrdimensionale Prüfung werden fehlerhafte Produkte aussortiert, um sicherzustellen, dass die Gussteile den Kundenanforderungen entsprechen.

  • Inspektion des Aussehens: Visuelle oder AI-Vision-Inspektion zur Prüfung auf Oberflächenporosität, Risse, Grate, Verformungen und andere Mängel.
  • Maßliche Prüfung: Mit Messschiebern, Mikrometern (für einfache Abmessungen) und Koordinatenmessgeräten (für komplexe Abmessungen, Genauigkeit ±0,005 mm), eine Abtastrate von ≥5% (in der Massenproduktion).
  • Interne Defektprüfung: Zerstörungsfreie Prüfung: Röntgenprüfung (zur Prüfung auf innere Porosität und Lunker), Ultraschallprüfung (zum Aufspüren von Rissen), Eindringprüfung (für Oberflächenrisse); Zerstörende Prüfung: Nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Gussteile werden einer metallografischen Analyse (zur Überprüfung der Mikrostrukturdichte) und einer Zugfestigkeitsprüfung (zur Überprüfung der mechanischen Eigenschaften) unterzogen.
  • Verpackung und Versand: Qualifizierte Gussteile werden entsprechend den Kundenanforderungen verpackt (z. B. in rostfreies Papier eingewickelt, abschnittsweise in Kartons verpackt) und zur Rückverfolgbarkeit mit Charge und Menge beschriftet.

Suijin-Gießlösung

Druckguss ist die optimale Formgebungslösung für hochvolumige, hochpräzise und komplexe Nichteisen-Metallteile und eignet sich besonders für Branchen mit strengen Anforderungen an Kosten, Effizienz und Leichtbau (z. B. Automobil- und Elektronikindustrie).

9 + 14 =